Mit viel Hoffnung hatt Theodoros Dovridis begonnen. Jetzt trennt er sich schweren Herzens von seinem Bistro-Café. Foto:  

Theodoros Dovridis hat sich mit dem Bistro-Café „Aki“ am Rathausplatz einen Traum erfüllt. Das Geschäft lief gut – und dann kam Corona.

Denkendorf - Es hätte alles so schön sein können: Mit dem Bistro-Café „Aki“ am Rathausplatz hat sich Theodoros Dovridis einen Traum erfüllt und dafür den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Nach gut einem Jahr wirft er nun schweren Herzens das Handtuch. Dabei sah sich Dovridis bereits auf einem guten Weg. Und dies, obwohl er wegen Umbauarbeiten erst Ende August 2019 eröffnen konnte – spät für ein Lokal, das vor allem von seiner Außenbewirtschaftung lebt. „Bis März lief es gut“, erzählt Dovridis. Geburtstage, Hochzeitsempfänge, Trauerfeiern und Vereinstreffen fanden statt, und auch mit Cocktailabenden, Konzerten oder Kleinkunstveranstaltungen lockte Dovridis Besucher in das kleine Lokal. Vor allem in den kühleren Monaten, in denen er den großen Außenbereich nicht bespielen kann, sind feste Buchungen wichtig. Denn von der Laufkundschaft könne er nicht leben. „Wäre es so weitergelaufen, wären wir irgendwann in die schwarzen Zahlen gekommen“, ist Dovridis sicher. In der Gastronomie brauche man eben einen langen Atem. Und die Lage des Cafés sei top.

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