Ein Teil des abgerissenen Kupferdachs bedeckt die Statue der Architektur. Unbeschädigt blieb die Nachbarstatue, die die Technik verkörpert. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Auf diese Inszenierung der Natur hätten der Geschäftsführende Intendant Marc-Oliver Hendriks und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stuttgarter Oper gerne verzichtet: Das Unwetter vom Montagabend hat am Littmann-Bau einen massiven Dachschaden angerichtet.

Stuttgart - Ausgerechnet die von Emil Kiemlen (1869–1956) entworfene Statue hat es erwischt: Sie ist eine der zehn vier Meter hohen Figuren, die – weithin sichtbar – den Portikus des Stuttgarter Opernhauses bekrönen und Allegorien der Künste darstellen. Kiemlens Statue verkörpert die Architektur. Der Sturm am Montagabend hat sie einen Kopf kürzer gemacht. Er wurde abgetrennt, als gewaltige Böen das halbrunde Kupferdach des Littmann-Baus aus seiner Verankerung rissen. Ein Teil des 500 Quadratmeter großen Dachs hat sich spektakulär über die Statue gerollt und sie in einen Torso verwandelt, ein anderer Teil stürzte in die Tiefe.

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