In Gabun und Tübingen kämpft Peter Kremsner gegen Infektionskrankheiten. Foto: Universität Tübingen/Friedhelm Albrecht

Der Infektiologe Peter Kremsner soll herausfinden, wie wirksam der Impfstoff des Pharmaunternehmens Curevac ist. Ein Besuch in seinem Büro im Tübinger Tropeninstitut, wo er beinahe neulich Bundesgesundheitsminister Spahn empfangen hätte.

Tübingen - Sich selbst hat Peter Kremsner noch nicht gegen das Coronavirus geimpft, er zögert. Die einen würden ihn vermutlich als mutig loben, die anderen würden ihn wegen Vorteilsnahme kritisieren – deshalb lasse er besser die Finger davon. Der 59-jährige Infektiologe ist einer jener Forscher, auf den die Welt mit großer Erwartung blickt. Der Direktor des Tübinger Instituts für Tropenmedizin soll herausfinden, ob und wie wirksam der Corona-Impfstoff des Pharmaunternehmens Curevac ist. Wohl im November soll die dritte und letzte Phase der klinischen Studie starten, die er leitet. Dann sind Tests mit 27 000 Probanden in Südamerika und Europa geplant.

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