Der Brettener Nabu-Chef Norbert Fleischer (links) und der Landesvorsitzende Johannes Enssle müssen tatenlos zusehen, wie die alte Streuobstwiese abgeholzt wird. Foto: /Nabu BW

Streuobstwiesen stehen unter besonderem Schutz. Trotzdem müssen sie immer wieder neuen Baugebieten weichen – so wie in Bretten. Der Nabu spricht von einem besonders dreisten Fall.

Eine Motorsäge heult auf. Späne fliegen. Dann drückt ein Bagger den 100 Jahre alten Birnbaum von seinem Stumpf, sodass er quietschend zu Boden fällt. „Ich finde das zum Kotzen“, sagt der Nabu-Landeschef Johannes Enssle, der dem Treiben sichtlich erregt zusieht. Erst nach Stunden können die Umweltschützer eine richterliche Verfügung vorlegen. Da haben die Arbeiter schon ganze Arbeit geleistet. Von 40 Bäumen dieser Streuobstwiese in den Herrgottsäckern bei Bretten ist nur einer übrig geblieben.

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