Die Esslinger Stadtbücherei stößt immer deutlicher an ihre Grenzen – die Bibliothek der Zukunft lässt sich so nicht realisieren. Foto: Roberto Bulgrin

Seit den 90er-Jahren wird über eine Erweiterung der Esslinger Bücherei diskutiert. Nach dem Bürgerentscheid 2019 schien es voranzugehen. Wegen knapper Kassen, steigender Kosten und Sanierungsstau will OB Klopfer nun wieder „die Pausentaste drücken“.

Die Diagnose auf der Webseite der Stadt Esslingen ist eindeutig: „Die Stadtbücherei in ihrer heutigen Form ist dringend sanierungsbedürftig, die Ausstattung ist veraltet, die Publikumsflächen sind zu gering, die Aufenthaltsqualitäten sind durch die intensive Nutzung und den Platzmangel stark beeinträchtigt.“ Doch die Hoffnung, dass die Bibliothek bis zum Stadtjubiläum 2027 erweitert und modernisiert wird, hat einen heftigen Dämpfer erhalten. In seiner Brandrede, in der er Bürger und Gemeinderat auf schwierige Zeiten einstimmte, hat OB Matthias Klopfer angekündigt, „die Pausentaste für die 20er-Jahre bei der Stadtbücherei zu drücken“ und das Projekt in die 30er-Jahre verschieben zu wollen. Angesichts einer neuen Kostenschätzung, die statt bislang kalkulierter 25 Millionen Euro nun von mehr als 60 Millionen ausgeht, sieht der OB das Projekt in weiter Ferne. Die Sprecherinnen und Sprecher der Ratsfraktionen ließen erkennen, dass sie diesen Kurs wohl mitgehen.

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