Antibiotika sind Experten zufolge zu günstig – ihre Entwicklung lohnt sich für große Konzerne daher nicht. Foto: imago/MiS

Klinische Studien zu Antibiotika sind teuer. Doch die Entwicklung neuer Mittel ist Experten zufolge dringend nötig, besonders weil es immer mehr resistente Keime gibt. Experten warnen bereits vor den Folgen – und drängen auf Unterstützung.

Berlin/Saarbrücken - Die westlichen Industrieländer sind bei der Antibiotikaproduktion sehr abhängig. „Fast 90 Prozent der Antibiotika werden in China und Indien hergestellt, weil diese Ländern billiger produzieren“, sagt Tim Eckmanns, Experte für Antibiotikaresistenzen beim Robert-Koch-Institut (RKI). Doch nicht nur daran muss sich nach Einschätzung vieler Experten etwas ändern. Ein großes Sorgenkind ist die Entwicklung neuer Antibiotika. Angesichts zunehmender Resistenzen von Bakterien gegen ein oder gleich mehrere Antibiotika müssen dringend neue wirksame Antibiotika entwickelt werden. „Nie zuvor war die Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen unmittelbarer und die Notwendigkeit von Lösungen dringender“, so Tedros Adhanom Ghebreyesus, Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu im Überblick.

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