Sophokles-Verse hinter Plexiglas: Antigone (Kristin Göpfert, links) und ihre Schwester Ismene (Nathalie Imboden). Foto: Tobias Metz

Am 20. Juni nimmt die Esslinger Landesbühne mit der nachgeholten „Antigone“-Premiere ihren Spielbetrieb wieder auf. Aber noch ist nichts wie vor der Corona-Zwangspause: Nur maximal 100 Zuschauer dürfen ins Esslinger Schauspielhaus, auch auf der Bühne gelten die Abstands- und Hygieneregeln.

Esslingen - Dass der Lappen hoch muss, ist im Theater ein so ehernes Gesetz wie die 90 Minuten im Fußball. Corona hat beide Gesetze gebrochen. Inzwischen darf die Bundesliga wieder Geisterspiele austragen. Das Theater, wo von vornherein vielleicht mehr Geist drin ist, hinkt hinterher. Immerhin zeigt sich an der Esslinger Landesbühne (WLB) ein erstes Licht am Ende des Tunnels: Am 20. Juni wird der Vorstellungsbetrieb wieder aufgenommen, während etwa den Staatstheatern der Staat in Gestalt des Kunstministeriums die Zwangspause bis nach den Sommer- und Theaterferien verlängert hat.

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