Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wurde am Montag als Zeuge im Untersuchungsausschuss gehört. Foto: dpa/Marijan Murat

Neben dem Ministerpräsidenten wurde auch ein Journalist unserer Zeitung als Zeuge im Untersuchungsausschuss gehört. Innenminister Thomas Strobl (CDU) droht nun neues Ungemach.

Im Grunde hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) schon früh klar gemacht, was von seiner Zeugenaussage vor dem Untersuchungsausschuss zur „Polizeiaffäre“ im Landtag zu erwarten war. Stets hatte er sich hinter Innenminister Thomas Strobl (CDU) gestellt. Zuletzt hatte er gesagt, dass er den politischen Umgang mit dem Thema für „ziemlich aufgeblasen“ hält. Am Montag ließ er die Opposition in seiner mehrstündigen Befragung entsprechend abblitzen: „Wir sind keine Dienst- und Rechtsaufsicht eines anderen Ministeriums“, antwortete er auf die Frage, wie er das Verhalten seines Minister beurteile. SPD-Obmann Sascha Binder kritisierte das im Anschluss: Aus dessen „Politik des Gehörtwerdens“ sei inzwischen eine Politik des „Nichtgestörtwerdens“ geworden.

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 7,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt kostenlos testen
Jahresabo Basis
29,00 €*
Alle Artikel lesen.
  • Ein Jahr zum Vorteilspreis
  • Danach jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt bestellen

Oder finden Sie hier das passende Abo: