Gemeinsames Gebet in einer Stuttgarter Moschee. Foto: Achim Zweygarth

Am Donnerstag fängt der Fastenmonat Ramadan an. Einschränkungen durch das Coronavirus verändern Abläufe in islamischen Gemeinden in Stuttgart. Es gibt jedoch Hoffnung, dass das Land die Restriktionen auch für Moscheen lockert.

Stuttgart - Es muss eine tiefere Bedeutung hinter dem Coronavirus stecken. Davon ist Aykut Mercan überzeugt. Normalerweise wäre der 22-Jährige zu Beginn des Fastenmonats Ramadan damit beschäftigt, Flyer zu drucken und auf sozialen Netzwerken Jugendliche zum Fastenbrechen in die Gemeinderäume des islamischen Verbands Ditib nach Stuttgart Feuerbach einzuladen. Stattdessen trägt er seit Wochen Einkäufe bedürftiger Menschen an deren Haustür und führt ihre Hunde Gassi. Er nimmt häufig Anrufe von Personen entgegen, die von seiner Nachbarschaftshilfe gehört haben, die er und seine Freunde organisieren. „Die Menschen melden sich bei uns unabhängig von Herkunft und Religion“, sagt er. Vielleicht sei das ja die Absicht Gottes mit Corona, meint Mercan: die Nächstenliebe im Menschen wieder zu wecken.

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