Matthias Daxl Foto: oh

Matthias Daxl hat für die deutsche Entwicklungshilfe in Afghanistan gearbeitet. Der Esslinger hat ein Land im Aufbruch erlebt und sieht nun, wie vieles unter den Taliban wieder verloren geht. In einem Buch zeigt er, was in Afghanistan auf dem Spiel steht.

Sechs Jahre lang hat Matthias Daxl für die deutsche Entwicklungshilfe in Afghanistan gearbeitet. Als Projektkoordinator großer Infrastrukturvorhaben war der Esslinger Architekt auf zahlreichen Baustellen in den nördlichen Provinzen unterwegs. In dieser Zeit ist er vielen Menschen begegnet. „Ihre Gesichter waren durch Jahrzehnte der Gewalt und des Bürgerkriegs geprägt, doch man sah in ihnen auch die Hoffnung auf eine gewaltfreie Zukunft für ihr Land“, sagt der 52-Jährige. Diese Zuversicht nahm er mit nach Hause, als seine Arbeit in Afghanistan 2016 beendet war. Doch die Rückkehr der Taliban an die Macht hat vieles zunichte gemacht. In einem Buch unter dem Titel „Faces of Afghanistan – Gesichter Afghanistans“ zeigt Matthias Daxl Menschen eines Landes, das schon sehr lange von Krieg und Hoffnung geprägt ist.

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