Uwe Eberspächer (links) und Eckhart Fischer wollen mit ihren Hörnern das Immunsystem der Esslinger stärken. Foto: Roberto Bulgrin

Man hört sie gut, aber man sieht sie nicht: Seit mehr als 20 Tagen blasen Uwe Eberspächer und Eckhart Fischer mit ihren Alphörnern gegen den Corona-Blues an. Jeden Tag an einem anderen Ort. Das hat sie bis ins ARD-Mittagsmagazin getragen.

Esslingen - Die Gesichter der Corona-Krise begegnen einem täglich im Fernsehen. Es sind immer wieder die gleichen. Virologen und Politiker, gerne in geballter Version, aber immer mit tiefen Sorgenfalten auf der Stirn. Seit ein paar Tagen mischen Uwe Eberspächer und Eckart Fischer da munter mit. Erst in der SWR-Landesschau, dann im ARD-Mittagsmagazin. Immer zu zweit – aber im Gegensatz zu den anderen Fernsehmenschen ziemlich tiefenentspannt. Das Duo gehört zu den Esslinger Alphörnern und kämpft seit mehr als 20 Tagen in den Hügeln rund um Esslingen, aber auch an anderen ungewöhnlichen Szenerien auf seine Art und Weise gegen den Corona-Blues. Tag für Tag. Örtchen für Örtchen. Mit 15 erdigen Naturtönen aus zwei Hörnern. Erbaulich. Tröstlich. Dur statt Moll. Alpenidylle über dem Neckartal. Man kann sie hören – bis zu drei Kilometer weit. Manchmal antwortet Dieter Clauss von seinem Sulzgrieser Eglisenhof aus, wo das insgesamt achtköpfige Rudel der Esslinger Alphörner in normalen Zeiten alle 14 Tage probt. Manchmal setzt auch der Vorstandsvorsitzende Klaus Bindner in Rüdern sein Instrument an, wenn die beiden auf dem Kirschenbuckel in ihre Hörner stoßen.

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