Die Figur „Trauernder“ am Dreifaltigkeitsfriedhof Foto: Amt für Medien und Kommunikation

Innerhalb einer Woche ist im Ostalbkreis die Zahl der Infizierten von 8 auf 59 gestiegen. Bis auf ein Erkrankter gehören die Corona-Patienten alle zu einer Gruppe, die am 14. Juli in Schwäbisch Gmünd an einer türkischen Trauerfeier teilgenommen haben. Die Zahl dürfte weiter steigen.

Schwäbisch Gmünd - Susanne Dietterle kennt das schon. Als Sprecherin des Ostalbkreises hat man es sonst eher selten mit nationalen und internationalen Medien zu tun. Für Susanne Dietterle gehört das aber mittlerweile schon fast zur Routine. Im März schon stand die Ostalb im Fokus, weil gleich mehrere Reisebusse bei Skiausfahrten nach Ischgl das Virus mit heimgebracht hatten. Im April musste die Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen dicht gemacht werden. Und jetzt das: Bei einer türkischen Trauerfeier am 14. Juli in der Schwäbisch Gmünder Ditib-Moschee und der anschließenden Bestattung auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof mit mehr als hundert Teilnehmern haben sich offenbar mehrere Personen mit dem Corona-Virus infiziert.

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