Zwei Menschen waren in Folge des Unfalls ums Leben gekommen. Experten sollen nun herausfinden, wie es dazu kommen konnte. (Archivbild) Foto: dpa/Silas Stein

Ein Sachverständiger und Zeugen sollen bei der Aufklärung eines Unfalls mit verheerenden Folgen auf einem Bürgersteig helfen. Eines der beiden Todesopfer kommt aus dem Ostalbkreis.

Frankfurt/Main - Ein 62 Jahre alter Mann aus dem Ostalbkreis ist nach einer tödlichen Kollision eines SUV mit mehreren Menschen auf einem Gehweg in Frankfurt/Main gestorben. Bei dem Unfall am Samstagnachmittag war ein SUV in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen eine Hauswand geprallt. Dabei wurden laut Polizei drei Menschen auf dem Bürgersteig schwer verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser, wo der 61-jährige Fußgänger aus dem Ostalbkreis und ein jüngerer Fahrradkurier starben. Bei dem dritten Opfer handelte es sich um eine 31 Jahre alte Frau aus Frankfurt.

Die Polizei sucht nun nach den Ursachen des Vorfalls. Sowohl ein Autorennen als auch ein Attentat als Grund seien auszuschließen, sagte ein Polizeisprecher am frühen Sonntagmorgen. Genaueres zur Unfallursache wisse man ansonsten noch nicht. Ein Gutachter untersuche den Fall und es würden Zeugen gesucht. Ein abschließender Bericht liege noch nicht vor. Zuvor hatte ein Sprecher gesagt, gegen den Autofahrer werde ermittelt – beispielsweise, ob er zu schnell gefahren sei.

Die Unfallursache ist noch nicht bekannt

Die Identität des Autofahrers mittleren Alters stand nach Polizeiangaben zunächst nicht fest. Er sei bei der Kollision nicht schwer verletzt worden und mit zur Polizeidienststelle genommen worden, um seine Personalien zu klären und Aussage aufzunehmen.

Nach einem ähnlichen Unfall 2019 in Berlin war eine Debatte über die Gefahren durch schwere Sportgeländewagen (SUV) entbrannt. Damals war ein solches Fahrzeug im Zentrum der Hauptstadt von der Straße abgekommen und hatte vier Fußgänger tödlich verletzt, darunter einen dreijährigen Jungen.

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