Die Stadt Esslingen will einen Teil des Vereinsgeländes des TV Hegensberg bebauen – der Vereinsvorsitzende Hermann Beck und sein Vorstand haben große Bedenken. Foto: Roberto Bulgrin

Der TV Hegensberg kämpft weiter um sein Vereinsgelände. Der Verwaltungsgerichtshof hat den ursprünglichen Bebauungsplan der Stadt zwar gekippt. Doch nun will sie einen neuen auf den Weg bringen. Doch auch dagegen hat der Verein Einwände.

Esslingen - Die Schaffung von Wohnraum steht auch in Esslingen auf der kommunalpolitischen Agenda weit oben. Weil Baugrund rar ist, hatte die Stadt vor sechs Jahren Flächen, die ihr gehören, begutachtet, um zu klären, wo gebaut werden könnte. So wurde man auf das Sportgelände des TV Hegensberg aufmerksam. Der Verein und sein Vorsitzender Hermann Beck zeigten sich zunächst offen, unter klaren Bedingungen einen Teil des Areals abzugeben. Je länger das Bebauungsplanverfahren jedoch dauerte, desto skeptischer wurden sie. Weil der Verein bei der Stadt Kompromissbereitschaft vermisste, hat er den Verwaltungsgerichtshof angerufen, der den Bebauungsplan Wilhelm-Nagel- und Breitingerstraße im September für unwirksam erklärt hat. Nun arbeitet man im Rathaus an einem neuen Bebauungsplanverfahren. Doch da will der Verein nicht so einfach mitspielen – zumal sich Hermann Beck wundert, dass die Stadt vor dieser Ankündigung nicht den Dialog mit dem TVH gesucht hat.

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