Polizeiauto in Baden-Württemberg: Der höchste Polizist des Landes ist nach Ansicht der Opposition im Landtag gleich in mehrere Skandale verstrickt. Foto: Eibner-Pressefot/Fleig

In maximaler Eintracht begegnet Grün-Schwarz im Innenausschuss des Landtages dem Ansinnen der Opposition, die Vorgänge rund um den inzwischen suspendierten Inspekteur der Polizei aufzuklären. Rot-Gelb droht mit einen Untersuchungsausschuss.

Stuttgart - Die Überraschung war Julia Goll (FDP) und Sascha Binder (SPD) ins Gesicht geschrieben. Auf der Regierungsbank, hinter Minister Thomas Strobl (CDU), hatte sich der frühere SPD-Leiter der Zentralstelle im Innenministerium und heutige Präsident des Technikpräsidiums der Polizei, Thomas Berger, gesetzt. Es tagte der Innenausschuss mit brisanter Tagesordnung: Es ging um Vorwürfe der Vetternwirtschaft um Justizstaatssekretär Siegfried Lorek (CDU), Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz und den Polizeiinspekteur Andreas Renner. Darum, wie Spitzenämter in der Polizei besetzt werden, und um den Vorwurf, Renner habe von einer Untergebenen Sex für die Förderung ihrer Karriere gefordert. Dieser Teil wurde im Internet übertragen – ungewöhnlich für ein Gremium, das sonst hinter verschlossenen Türen tagt.

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