Die Königin der Instrumente: Die Orgel der St. Paulus-Kirche in Neckartenzlingen wurde mit Recycling-Elementen zusammengebaut. Sie klingt wunderbar, meinen Dekan Volker Weber und Kirchenmusikerin Irmtraud Fuchs. Foto: Ines Rudel

Ebbe im Kirchensäckel. Doch das Gotteshaus in Neckartenzlingen brauchte dringend eine neue Orgel. Da hatten die Verantwortlichen eine geniale Idee – ein klangvolles Recycling. Ein Wagnis – und ein Novum.

Den Sparzwang sieht man ihr auf den ersten Blick nicht an. Die Orgel passt perfekt in die erst vor zwei Jahren renovierte St. Paulus-Kirche in Neckartenzlingen. Die Klänge verhallen wohltönend in der besonderen Akustik des Gotteshauses. Und das Instrument lässt sich wunderbar spielen, erklärt Kirchenmusikerin Irmtraud Fuchs: „Es kann ein ganzes Orchester ersetzen.“ Doch Seitenblicke auf die Orgel verraten, dass das Geld bei der Anschaffung nicht überreich im Kirchensäckel geklingelt hat. Spanholzplatten mussten kostensparend für das Gehäuse herhalten. Darin sieht Pfarrer Volker Weber, seit Jahresmitte auch katholischer Dekan von Esslingen-Nürtingen, jedoch keinen Nachteil: „Die Musik steht im Vordergrund.“ Die Orgel ist seiner Darstellung nach zudem ein Novum: Sie wurde mit Hilfe von Recycling-Elementen kostengünstig hergestellt.

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