Drew Barrymore im legendären Horrorfilm „Scream“ von Wes Craven aus dem Jahr 1996 Foto: Imago images/Mary Evans/R

Telefonieren hat an Bedeutung verloren. Kein Wunder, dass viele Jüngere es ganz ablehnen: Das Telefon, zeigt schon die Filmgeschichte, ist des Teufels! Am Telefon können wir scheinbar an zwei Orten sein. Eine kleine kulturtheoretische Betrachtung.

Das Telefon ist ein unheimliches Ding. Jemand ist da, man hört seine Stimme, aber er ist es doch nicht, ist nicht greifbar. Die Paradoxität der An- und Abwesenheit verliert ihren Schauder auch 147 Jahre nach der Erfindung des Telefons nicht, selbst wenn es technisch nachvollziehbar klingt: „In Telefonapparaten wird der Schall durch ein Mikrofon in elektrische Signale gewandelt und beim Empfänger wieder als Schallwelle ausgegeben.“

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