Demonstration vor dem Sitzungssaal in Stammheim – verhandelt wird dort am Montag allerdings nicht. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Die Justizvollzugsanstalt in Stammheim geht nach mehreren rätselhaften Coronafällen in den Notbetrieb. Neue Gefangene werden zunächst nicht mehr aufgenommen – und die nächste prominente Verhandlung droht zu platzen.

Stuttgart - Die Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim zieht Konsequenzen aus einem Corona-Ausbruch. „Das gesamte Haus geht jetzt in den Notbetrieb. Das bedeutet, dass es auch einen Aufnahmestopp gibt“, sagte ein Sprecher des Justizministeriums unserer Zeitung. Das gelte mindestens bis Mittwoch. Dann soll es im Gefängnis eine neue Testrunde geben. Derzeit sei die JVA, auch coronabedingt, mit rund 650 Gefangenen nicht komplett besetzt. „Man hat wegen der Pandemie schon zuvor versucht, Platz zu schaffen“, so der Sprecher.

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