Seit Jahren steigt die Zahl der psychischen Erkrankungen in Deutschland an. Vor allem affektive Störungen wie Depressionen nehmen zu. Foto: Adobe Stock/Stanislaw Mikulski

Immer mehr Menschen suchen einen Arzt auf wegen psychischer Beschwerden. Antidepressiva werden deshalb inzwischen millionenfach verschrieben. Die Kritik an den Mitteln wächst aber ebenso. Wegen der Nebenwirkungen und Problemen beim Absetzen suchen viele Erkrankte nach Alternativen.

Stuttgart - Eine Pille gegen den Sturm im Kopf: Die Aussicht ist für viele Menschen, die seelisch in der Krise stecken, eine große Hoffnung. Wer psychisch erkrankt, muss meist lange auf einen Termin für eine Psychotherapie warten – nicht erst seit der Coronapandemie. Viele Menschen, die an Depressionen, an Angstzuständen oder psychosomatischen Beschwerden leiden, wenden sich also erst einmal an ihren Hausarzt.

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