Das war’s, die Flüchtlinge sind versorgt: Marie-Luise Baunack-Könnel Foto: Thomas Krytzner

Als vor fünf Jahren viele Flüchtlinge kamen, mussten die auch mit Kleidung versorgt werden. Jetzt ist deren Bedarf gedeckt, und so schließt die Kleiderkammer an der Turmstraße.

Baltmannsweiler - Am kommenden Donnerstag, 25. Juni, schließt die Kleiderkammer an der Turmstraße ihre Pforten für immer. Der Grund ist allerdings erfreulich, sagt Marie-Luise Baunack-Könnel: „Der Bedarf bei den Flüchtlingen ist gedeckt. Die Familien, die in Baltmannsweiler bleiben, sind mittlerweile ins Dorfleben integriert.“ Als vor fünf Jahren viele Flüchtlinge nach Deutschland kamen und Kommunen kurzfristig Unterkünfte herrichten mussten, hätte die Versorgung der flüchtenden Menschen ohne die tatkräftige Unterstützung freiwilliger Helfer nicht funktioniert. Auch in Baltmannsweiler hatte damals der Bürgermeister Simon Schmid Interessierte versammelt, die bereit waren, den ankommenden Menschen Unterstützung und Begleitung zu bieten. Unter anderem wurde damals auch der Arbeitskreis Kleiderkammer gegründet. Marie-Luise Baunack-Könnel war von Anfang an dabei. In der Kleiderkammer konnten Flüchtlinge nicht nur Bekleidung, sondern auch Hygieneartikel und diverse Alltagsgegenstände kaufen.

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