Miriam Erb (links) und Marion Laging tauschen sich über das Projekt aus. Foto: Markus Brändli

Ein Team der Hochschule Esslingen beschäftigt sich derzeit mit dem Thema Sucht und Substanzmissbrauch bei Geflüchteten, die in Übergangsunterkünften wohnen. Ziel ist es, ein Konzept zur Hilfe zu entwickeln.

Esslingen - Immer wieder hört man von Drogen- und Alkoholkonsum in Flüchtlingsunterkünften. Wie eine Studie herausfand, konsumieren die Geflüchteten zwar meist insgesamt weniger als die Einwohner der Gemeinde, in der sie wohnen, aber einige von ihnen seien „anfälliger für Substanzmissbrauch, weil sie Traumata erlitten haben, arbeitslos und arm sind, ihre Familien und ihren sozialen Rückhalt verloren haben und sich in einem Umfeld aufhalten, in dem weniger strikte Normvorgaben gelten“, umreißen die Autoren der Studie das Problem, das auch die Hochschule Esslingen seit mittlerweile einem halben Jahr beschäftigt.

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