Verkehrsminister Winfried Hermann möchte mehr Geld für den öffentlichen Nahverkehr bereit stellen. Foto: Lichtgut//Leif-Hendrik Piechowski

Für die Finanzierung der Verkehrswende braucht es viel Geld. Ein Gutachten stellt verschiedene Modelle vor. Die CDU spricht von Zwangsabgaben, doch viele Bürgermeister sind interessiert

Stuttgart - Eine spezielle Nahverkehrsabgabe könnte den Städten und Gemeinden im Land dabei helfen, den Ausbau der Bus- und Stadtbahnnetze voranzutreiben. Mit einem Gutachten hat der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) prüfen lassen, welche Möglichkeiten hierfür bestehen. Das Ergebnis: sowohl eine Citymaut, die von Autofahrern kassiert wird, wie auch eine Umlage auf alle Einwohner oder wahlweise alle Fahrzeughalter sind juristisch möglich und könnten die notwendigen Mittel einbringen. Im Gegenzug sollen die Betroffenen ein Ticketguthaben im gleichen Wert erhalten. „Mehr Menschen sollen das Auto stehen lassen“, sagte Hermann. „Wir brauchen eine Verdopplung der Nutzerzahlen bis 2030.“

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