Die Ermittlungsbeauftragte nimmt alte Fälle sexueller Belästigung unter die Lupe. Foto: imago/Panthermedia/AndreyPopov

Nach nur vier Monaten soll eine Sonderermittlerin für den Untersuchungsausschuss erste Ergebnisse liefern. Doch was sie über sexuelle Belästigung in der Landesverwaltung herausgefunden hat, bleibt wohl erst einmal unter Verschluss.

Die Mammutaufgabe, für die monatelang niemand passendes gefunden wurde, war offenbar doch zu bewältigen. Nach nur vier Monaten hat die Ermittlungsbeauftragte für den Untersuchungsausschuss zur Polizeiaffäre Ergebnisse geliefert. Im März soll die für die Aufgabe freigestellte Richterin am Amtsgericht, Bärbel Hönes, ihren Bericht vorlegen. Dabei hatte der Ausschuss monatelang nach jemandem gesucht, der die Aufgabe überhaupt übernimmt: Die Ermittlungsbeauftragte sollte alle gemeldeten Verdachtsfälle von sexueller Belästigung in der Landesverwaltung aus den Jahren 2012 bis 2022 untersuchen und aufarbeiten, die von der Landesregierung gemeldet wurden. Die Ermittlungsbeauftragte habe schneller gearbeitet als erwartet, sagte der Obmann der Grünen im Ausschuss, Oliver Hildenbrand am Montagabend. Das sei sehr anerkennenswert.

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