Trotz Turbulenzen sieht sich Festo im Aufwind. Die künstlichen Schwalben, die autonom fliegen,stehen für die Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Foto: /Festo

Trotz Umsatzrückgang und Kurzarbeit blickt Festo-Vorstandschef Jung zuversichtlich in die Zukunft. Denn das Esslinger Unternehmen sieht in den Veränderungen durch die Corona-Pandemie Wachstumschancen.

Esslingen - Nein, es war nicht der Tag, um schlechte Nachrichten zu verkünden. Anders als bei vielen anderen Unternehmen in diesen Wochen geriet die Bilanzpressekonferenz des größten Esslinger Unternehmens Festo zu einer Demonstration der Gelassenheit – und der Zuversicht. „Wir sind bislang vergleichsweise gut durch die Krise gekommen“, sagte Vorstandschef Oliver Jung am Mittwoch bei der Vorstellung der Bilanz von 2019. Obschon der Automatisierungsspezialist im Vorjahr einen Umsatzrückgang von 3,7 Prozent verbuchte und das Coronavirus in der diesjährigen Bilanz tiefe Furchen hinterlassen wird, lenkte Jung den Blick auf die Chancen, die sich inmitten der Krise auftun: „Als unabhängiges Familienunternehmen denken wir in Generationen, nicht in Quartalen. Corona wird unsere Märkte verändern. Und wir sind darauf vorbereitet.“

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