Recklinghausen (dpa) - Verschiedene Holzarten benötigen unterschiedlich lange zum Trocknen. So kann es bei Eiche bei luftiger und trockener Umgebung zwei bis drei Jahre dauern, bis die Scheite ausreichend getrocknet sind, damit sie sich im Holzofen verfeuern lassen. Darauf weist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hin. Für Buche, Esche und Obstbäume sollten Käufer zwei Jahren Trocknungszeit einrechnen. Linde, Erle und Birke sollten ein bis zwei Jahre lagern. Wer hingegen aktuell frisches Holz von der Pappel, Fichte oder Kiefer kauft, kann schon im kommenden Winter mit Brennholz rechnen.

Feuchtes Holz verbrennt nicht vollständig, was zur Folge hat, dass dabei viele Schadstoffe freigesetzt werden. Diese schaden der Umwelt, aber auch dem Ofen. Daher erlaubt der Gesetzgeber nur das Verbrennen von Holz mit einen Feuchtegehalt von maximal 25 Prozent. Das entspricht einem Wassergehalt von rund 20 Prozent. Zum Vergleich: Frisch geschlagenes Holz hat einen Feuchtegehalt von etwa 40 Prozent.

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