Geringverdiener haben in den vergangenen Jahren vom gesetzlichen Mindestlohn profitiert – die Corona-Krise setzt ihnen jedoch mehr zu als den Wohlhabenden. Foto: dpa/Jens Büttner

Der Deutsche Gewerkschaftsbund legt den Verteilungsbericht 2021 vor: Demnach haben untere Lohngruppen beim Einkommen zwar zugelegt, trotz Corona-Krise können aber vor allem die Superreichen noch massive Gewinne machen.

Stuttgart - Deutschland steht international betrachtet „bei der Ungleichheit sehr schlecht da“, bilanziert Stefan Körzell, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), eine knapp 100-seitige Analyse – den „Verteilungsbericht 2021“. Auch wenn sich die Verwerfungen erst mit Zeitverzug in den Zahlen zeigten, sei schon erkennbar, dass vor allem ärmere Haushalte die Hauptlast tragen müssten, derweil „Superreiche trotz oder vielmehr wegen Corona ihr Vermögen vermehren konnten“. Kurz: „Die Krise trifft alle, aber nicht alle gleichermaßen.“ Die Studie vereint Daten amtlicher Statistiker und internationaler Organisationen mit eigenen Berechnungen. Daraus einige zentrale Erkenntnisse.

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