Bankchef Rainer Neske sieht sein Haus für die Krise gut gerüstet. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Ein Großkredit an den Skandalkonzern Wirecard und die Coronakrise hinterlassen tiefe Spuren in der Bilanz der Landesbank. Ihr Vorstandsvorsitzender Rainer Neske gibt sich dennoch optimistisch.

Frankfurt/Stuttgart - Der Wirecard-Skandal und eine kräftige Erhöhung der Risikovorsorge haben der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) einen Gewinneinbruch beschert. Das Konzernergebnis schrumpfte 2020 um 60 Prozent auf 172 Millionen Euro netto. LBBW-Chef Rainer Neske zeigte sich gleichwohl zufrieden: „Die LBBW arbeitet unter schwierigsten Bedingungen nachhaltig profitabel“, sagte er in seiner Online-Pressekonferenz am Donnerstag. Ohne die „unvorhergesehenen Belastungen“ durch den Wirecard-Skandal und die Coronakrise hätte das Ergebnis über dem Vorjahresniveau gelegen, betonte er.

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