Homeoffice verlangt Eltern und Kindern viel ab. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die Unwägbarkeiten des Homeoffice: Großbritannien ist entzückt über die kleine Tochter der Labour-Politikerin Anneliese Dodds, die – offenbar im Schlafanzug – in die TV-Liveschalte ihrer Mutter marschierte.

London - Eltern, die wegen der Coronavirus-Krise von Zuhause arbeiten, haben sich mittlerweile wohl ans tägliche Auftauchen ihrer Kinder am heimischen Arbeitsplatz gewöhnt. In Großbritannien sorgte die Tochter von Anneliese Dodds, die dem Schattenkabinett des neuen Labour-Chefs Keir Starmer angehört, am Montag bei Fernsehzuschauern für eine niedliche Überraschung.

Während die Finanzexpertin dem Sender Sky News ein Interview gab, platzte ihre dreijährige Tochter Isabella herein und gesellte sich ganz selbstverständlich dazu.

Die 42-Jährige ließ sich zunächst nichts anmerken, bis Sky-Moderatorin Kay Burley sie schließlich auf den kleinen „Studiogast“ ansprach - und beide darüber lachten.

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Eine ähnliche Szene hatte 2017 beim Sender BBC die Zuschauer amüsiert und war im Internet ein viraler Hit geworden. Während eines Interviews mit Professor Robert Kelly in Südkorea marschierte dessen kleine Tochter Marion gut gelaunt ins Zimmer, dicht gefolgt von seinem Sohn James. Sekunden später eilte Kellys Frau herein, um die beiden Kinder unter Protest wieder einzusammeln. Kelly war sichtbar peinlich berührt, Zuschauer freuten sich.

Vergangene Woche war Kelly wieder im BBC-Interview zu Gast, diesmal von vornherein mit seiner Familie. Die Isolation zuhause bezeichnete er als „wirklich, wirklich hart“ für die Kinder.

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