Auf die Synagoge in Ulm ist ein Brandanschlag verübt worden. Foto: dpa/Stefan Puchner

Der Anschlag auf die Synagoge in Ulm ist ein fürchterliches Zeichen. Im Alltag hat Deutschland dem Antisemitismus immer noch viel zu wenig entgegenzusetzen, kommentiert Katja Bauer.

Berlin - Beim Brandanschlag auf die Synagoge von Ulm ist allenfalls rein physisch betrachtet eine Katastrophe noch verhindert worden. Denn ein Zeuge verständigte die Feuerwehr, welche die Flammen löschen konnte. Aber die zerstörerische Kraft dieses Angriffs ist riesig. Wer am Sabbatmorgen ein Feuer an einer Synagoge legt, der hat nur eins im Sinn: tödlichen Hass. Taten wie diese signalisieren Juden in ganz Deutschland, dass die Bereitschaft zum Angriff allgegenwärtig ist.

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