Die Synagoge in Ulm. Foto: dpa/Stefan Puchner

Die jüdischen Gemeinden im Land fürchten Nachahmer nach dem Brandanschlag auf die Ulmer Synagoge. Das Landeskriminalamt und der Staatsschutz ermitteln.

Ulm - Die Polizei im Raum Ulm sucht einen Mann, etwa 1,80 Meter groß. Wie alt er ist, welche Haarfarbe er hat, weiß niemand. Am Samstag gegen 8 Uhr trägt dieser Unbekannte einen dunklen Kapuzenpulli, blaue Jeans und weiße Turnschuhe mit schwarzen Streifen. Sein Gesicht verhüllt er mit einer weißen Atemschutzmaske, als er an einer Gebäudeseite der Ulmer Synagoge eine brennbare Flüssigkeit aus einer Flasche auf den Boden gießt und sie anzündet. Dann rennt er weg, in die Fischergasse, Richtung Donau-Ufer, vielleicht hinüber ins bayerische Neu-Ulm. Ein Zeuge beobachtet alles, alarmiert Polizei und Feuerwehr. Ein Rußfleck am Gebäude, mehr ist am Ende zum Glück nicht passiert.

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