Hoch auf dem Sockel italienischen Nationalgefühls: der Dichter Dante Alighieri. Foto: imago images/Xinhua/Xinhua via www.imago-images.de

Ein Essay über Dante in einer deutschen Zeitung bringt die italienische Seele zum kochen und weitet sich zur Staatsaffäre.

Stuttgart - Mit Dante ist nicht zu spaßen. Wer sich mit ihm zu Lebzeiten überworfen hat, schmachtet auf ewig in der Hölle, die sein Hauptwerk in allen Farben ausgemalt hat. Und offensichtlich ist es auch 700 Jahre nach seinem Tod noch eine heikle Angelegenheit, sich mit ihm anzulegen. Der Publizist Arno Widmann hat in der letzten Woche anlässlich des im letzten Jahr neu erfundenen Dante-Tags am 25. März, dem Datum der fabelhaften Unterweltreise des florentinischen Autors, gewagt, auf einige seine Inspirationsquellen hinzuweisen.

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