In Wernau kommt es regelmäßig zu störendem Verhalten an öffentlichen Plätzen. Die Stadt hat deshalb einen Securitydienst beauftragt, um die Polizei mit zusätzlichen Kontrollen zu unterstützen. Foto: dpa/Patrick Seeger

Die Zahl der Straftaten hat 2019 abgenommen. Nächtliche Unruheherde beschäftigen die Bürger.

Wernau - Tumult auf der Kirchheimer Straße, es knallen drei oder vier Schüsse durch die Nacht. Ein Dutzend Notrufe gehen bei der Polizei ein. Das war Wernau vergangene Woche. Große Aufregung in den modernen Netzwerken, die auch Videos dazu lieferten. Fabian Mayer, der Leiter des Polizeireviers Kirchheim, nutzte das Ereignis als spannenden Einstieg in den Kriminalitätsbericht, den er dem Wernauer Gemeinderat vorstellte. Letztlich ist wenig passiert, ein Mann im psychischen Ausnahmezustand schlug auf Autos ein. Ein Autofahrer holte sich darauf zuhause eine Schreckschusspistole und kehrte an den Unruheherd zurück. Ergebnis: zwei Strafanzeigen und eine Einweisung in die Psychiatrie. Von diesem außergewöhnlichen Ereignis abgesehen, kommt es in der Stadt regelmäßig zu störendem Verhalten an öffentlichen Plätzen. Das Ausmaß ist so groß, dass die Stadt einen Securitydienst beauftragt hat, um die Polizei mit zusätzlichen Kontrollen zu unterstützen.

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