Ein Radler Foto: Panitz - Panitz

Eine 8 Kilometer lange Rundtour ohne großes Auf und Ab im Voralbgebiet zwischen Uhingen/Fils und Bad Boll.

UhingenDiese circa 18 Kilometer lange Rundtour ohne großes Auf und Ab im Voralbgebiet zwischen Uhingen/Fils und Bad Boll bietet immer wieder schöne Ausblicke – und zwei Einkehrmöglichkeiten an der Strecke. Wir starten am großen Parkplatz vorm Schloss Filseck (erreichbar über K 1414 Sparwiesen-Faurndau). Auf dem Radweg geht es zunächst Richtung Uhingen (beschildert), gleich mit schönen Ausblicken auf das mittlere Filstal und den Schurwald.

Bereits nach 150 Metern biegen wir aber links ab, in den breiten Teerweg, der in den Wald führt (Abkürzung). Hier also nicht dem Radwegeschild folgen, denn zum Zeitpunkt dieser Tour war der Radweg bei Uhingen wegen Bauarbeiten unterbrochen. Nach einem Kilometer kommen wir am idyllischen Charlottensee vorbei – und erreichen nach weiteren 400 Metern wieder den offiziellen Radweg, auf den wir links in Richtung Sparwiesen einbiegen.

In Sparwiesen radeln wir einige hundert Meter auf der Durchfahrtsstraße, bis wir kurz vor dem Ortsende rechts abbiegen, in die Hattenhofener Straße. Wenig später geht es gut 100 Meter etwas steil bergab. Danach teilt sich der Radweg, wir fahren hier rechts, queren den Butzbach und fahren an diesem entlang.

Jetzt geht es wieder aufwärts. Oben angekommen sieht man die ersten Häuser von Hattenhofen. Nach einem Aussiedlerhof kommt eine Kreuzung. Hier fahren wir links, abwärts, nach Hattenhofen rein. Dort kommen wir an der Hauptstraße am Dorfbrunnen heraus – und biegen rechts ab in Richtung Kreisel. Hier die letzte Ausfahrt nehmen, Richtung Wohngebiet. Nach circa 200 Metern kommen Radwegeschilder. Hier biegen wir links ab, nach „Bad Boll / Zell u. Aichelberg“.

Schöner Rundumblick

Es geht am östlichen Ortsrand Hattenhofens entlang, Richtung Pliensbach, ein kleiner Ortsteil von Zell unterm Aichelberg. Dort gibt es eine Einkehrmöglichkeit, nur 200 Meter abseits der Strecke, im urigen Gasthof Sonne (kurz nach einem Spielplatz rechts abbiegen).

Ansonsten radeln wir gerade aus weiter. Der Radweg macht eine Linkskurve und 800 Meter weiter zeigt die Radwegemarkierung nach rechts (Richtung Bad Boll). Wir radeln aber gerade aus – und erreichen wenig später einen Scheitelpunkt, von dem aus man einen schönen Rundumblick hat, vom Albtrauf im Süden über die Dreikaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen im Norden und den Schurwald im Nordwesten. Vor uns, circa drei Kilometer Luftlinie, sehen wir Heiningen.

Es geht wieder abwärts, vorbei an einem Wegweiser (links nach Bezgenriet, rechts nach Bad Boll). Wir fahren aber wieder geradeaus weiter, bis zur L 1214, queren diese und radeln auf der anderen Seite weiter. Nach 300 Metern biegen wir links ab, dem Radwegepfeil folgend. Wir kommen an einem kleinen Flugplatz vorbei, danach links ab. 600 Meter weiter kreuzen wir die K 1419 (Heiningen-Bezgenriet) und radeln wieder geradeaus weiter, durch das idyllische Pfuhlbachtal, nach Jebenhausen. Dort geht es zunächst an der Firma Mink vorbei, den Radwegepfeilen folgend. Wir kommen in die Tintenbachstraße und 30 Meter weiter zur K 1424 (Heiningen-Jebenhausen). Hier links abbiegen und am nahen Kreisel die erste Ausfahrt nehmen. Nach 20 Metern erneut links ab, in die Baro­nenwaldstraße. Diese führt über eine Brücke und aufwärts zum Friedhof.

Vor dem Friedhof biegt der Radweg nach rechts ins Pfuhlbachtal ab. Wir fahren wieder geradeaus, lassen den Friedhof links liegen – und sparen uns so eine Tal- und Bergfahrt. 100 Meter nach dem Friedhof biegen wir rechts ab, Richtung Wald, mit herrlichen Ausblicken. Kurz vor dem Wald kommen wir wieder auf den Radweg, der, teilweise am Waldrand, zurück zum Schloss Filseck führt, das wir nach Querung der K 1414 (Faurndau-Sparwiesen) bald erreicht haben (ausgeschildert).

Strecke, Einkehr, Karte

18 Kilometer, 120 Höhenmeter, circa 2 Stunden (ohne Akku). Einkehrmöglichkeit: Sonne in Pliensbach (Di. zu). Schlossrestaurant Filseck (So/Mo zu).

Empfohlen: Karte Göppingen / Schorndorf, Wandern/Rad fahren, 1:35 000, Landesamt für Geoinformation, 5,20 Euro, www.lgl-bw.de

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