Das Dorf Lytton ist durch die Brände dem Erdboden gleichgemacht. Foto: dpa/Darryl Dyck

In der kanadischen Provinz British Columbia legen verheerende Waldbrände ganze Dörfer in Schutt und Asche. Die durch extreme Hitze ausgetrockneten Wäldern bieten ihnen reiche Nahrung. Wie viele Opfer es gibt, weiß derzeit niemand. Doch es reift eine bittere Erkenntnis.

Vancouver - Gordon Murray und sein Partner kamen mit dem Leben davon. Als am Mittwochabend der Evakuierungsalarm für die kleine, wenige hundert Einwohner zählende Gemeinde Lytton am Thompson River kam, hatten sie nur wenige Minuten, um ein paar Habseligkeiten, ihren Hund und eine der beiden Katzen ins Auto zu holen, dann rasten sie davon. Während der Fahrt filmten sie mit dem Handy die ganze vernichtende Gewalt des Feuers. Sie fuhren in dicke Rauchwolken hinein, nicht wissend, ob sie nicht mitten in das Feuer fahren. Links und rechts brannten Häuser, in Sekundenschnelle wurden Bäume zu brennenden Fackeln. „Wir konnten die Bäume explodieren hören, als wir an ihnen vorbeifuhren“, berichtet er. Flammen schlugen auf die Straße, denen sie mit knapper Not ausweichen konnten. „Es war eine apokalyptische Szene. Alles verschwand in den Flammen.“

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