Eine Umfrage, die vom Esslinger Jugendgemeinderat durchgeführt wurde, hat Schüler zum Thema Homeschooling befragt. Foto: dpa

Was lange niemand für möglich gehalten hatte, war im Frühjahr Realität: Alle Schulen wurden geschlossen, um so die Pandemie einzudämmen. Seitdem ist Homeschooling ein neuer Begriff in unserem Wortschatz. Wie die Realität aussah, hat eine Umfrage des Esslinger Jugendgemeinderats herausgefunden.

Esslingen - Die meisten der befragten Schüler hatten daheim gute technische Voraussetzungen und keine Probleme, mit den Lernplattformen zurechtzukommen – dieses Ergebnis überrascht vielleicht am meisten an der Homeschooling-Umfrage, die der Esslinger Jugendgemeinderat in der Zeit vom 25. Juli bis zum 20. August durchgeführt hat. Schließlich wird derzeit gerade die mangelnde Technik für den Online-Unterricht in der öffentlichen Diskussion oft kritisiert. Die Frage nach der eigenen Ausstattung hat sogar den besten Wert der Umfrage insgesamt erreicht, an der 479 Schülerinnen und Schüler des Georgii-Gymnasiums, des Theodor-Heuss-Gymnasiums, des Schelztor-Gymnasiums, der Realschule Oberesslingen und der Lerchenäckerschule mitgemacht haben, knapp die Hälfte der Teilnehmer kommt aus den Klassenstufen fünf bis sieben. Allerdings handelt es sich nicht um eine repräsentative Umfrage, das war auch gar nicht der Anspruch von Vivien Schlesinger und Cedric Müllner, die im Jugendgemeinderat das Projekt durchgeführt haben. Verallgemeinerbar sind die Ergebnisse also nicht, gleichwohl ein Stimmungsbild für die Schulschließungen im Frühjahr.

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