Irans Präsident hat noch bis Juni Zeit, sein Land auf Entspannungskurs zu bringen. Foto: dpa

Lässt der Iran sich jetzt provozieren, wird es nichts mit der neuen Nahostpolitik der USA, kommentiert Dieter Fuchs.

Stuttgart - Von Vernunft zu sprechen, wenn ein Staat darauf verzichtet, Anschläge zu verüben und Menschen zu töten, fällt schwer. Denn was ist archaischer, unmoralischer und entlarvender für eine politische Führung im Jahr 2020, als Gegner aus dem Hinterhalt umzubringen? Doch im Nahen und Mittleren Osten gelten die Regeln der Steinzeit. Hass, Angst, Religion und Ehre wirken als mächtige politische Faktoren. In diesem Umfeld verhält sich die iranische Führung derzeit vernünftig. Die gezielte Tötung eines ihrer wichtigsten Atomwissenschaftler auf eigenem Boden nimmt sie bislang hin. Frieden zu halten nutzt ihr derzeit mit Blick auf den künftigen amerikanischen Präsidenten mehr. Doch das muss nicht so bleiben.

Das Beste aus Esslingen.

Ganz nah dran, mit EZ+

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen EZ+ Artikel interessieren. Jetzt mit EZ+ weiterlesen und die unbegrenzte redaktionelle Vielfalt der digitalen Eßlinger Zeitung erleben.

  • Inklusive aller EZ+ Artikel
  • Auf allen Endgeräten verfügbar
  • Jederzeit kündbar
Jetzt 2 Wochen kostenlos testen
Im Anschluss 6,90€ / Monat

Als führende Tageszeitung in der Region, berichtet die Eßlinger Zeitung umfassend und kompetent über das Geschehen in der Welt und die bewegenden Geschichten vor Ihrer Haustür. Mit unserem EZ+ Abo haben Sie von überall, rund um die Uhr Zugriff auf alle exklusiven redaktionellen Inhalte auf www.esslinger-zeitung.de.

  • Inklusive aller EZ+ Artikel
  • Auf allen Endgeräten verfügbar
  • Jederzeit kündbar