Beim Esslinger Sommerfest Estival wurden die GEMA-Gebühren tageweise abgerechnet. Foto: Roberto Bulgrin

Die GEMA-Gebühren für Open-Air-Veranstaltungen sind durch eine veränderte Berechnungsgrundlage in die Höhe geschnellt. Für manche Veranstaltung in der Region bedeutet das eine massive Preissteigerung. Wie reagieren die Städte darauf?

Das gehört nach Ansicht mancher Kommunen auch im Kreis Esslingen nicht zum guten Ton. Die GEMA habe ihre Gebühren für Open-Air-Veranstaltungen wie Stadtfeste und Weihnachtsmärkte neu berechnet. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte ziehe nun das gesamte Veranstaltungsareal mit Standflächen und Verkehrswegen als Grundlage für ihre Tarifhöhe heran. Dadurch seien die Kosten für Freiluft-Veranstaltungen in die Höhe gegangen. Die Stadt Radebeul hat deswegen am 16. November des vergangenen Jahres eine Petition gegen dieses GEMA-Vorgehen gestartet. Sie läuft nach Angaben der Stadt noch drei Wochen und hat bislang 1300 Unterzeichner.