Die geteerte Fahrbahnen wird von Bändern aus helleren Steinen gesäumt. Links im Bild zieht sich ein Gehweg neben der Fahrbahn. Er hebt sich durch ein Band aus einer anderen Steinart von der Straße ab. Ein Parkplatz wiederum zeigt sich mit roten Steinen, die in einem Schuppenmuster aufgebracht wurden. Foto: oh

Die Eßlinger Zeitung ruft auf zum großen Straßen- und Plätzeraten. Wir stellen Details in Wort und Bild vor, unsere Leserinnen und Leser raten den Namen. Es gibt tolle Gewinne!

Baltmannsweiler - Wer auf die gesuchte Straße einbiegt, muss sich direkt auf eine nicht unerhebliche Steigung gefasst machen. Das Sträßchen im Teilort Hohengehren liegt zwar nicht auf seinem eigenen Hügel, aber so am Hang, dass sich Bewohner und Besucher sicherlich mit der Zeit starke Waden angelaufen haben. Und diejenigen, die zur Bushaltestelle hasten müssen, kommen dort sicherlich meistens außer Puste an.

In der Straße stehen nicht einmal zehn Häuser, sie dürfte dennoch häufig besucht werden – gerade von Menschen mit einer Schniefnase. Während die eine Straßenseite überwiegend von stattlichen Häusern und ebenso auffälligen Hecken bevölkert wird, findet man auf der anderen Straßenseite einen Spielplatz, einen Fahrradständer und ein äußerst stattliches, dunkel gehaltenes Haus. Neben dem Spielplatz führt eine kinderwagenfreundliche Treppe ­hinunter auf einen Fußweg, der des Rätsels Lösung mit der benachbarten Straße ver­bindet. Mehrere markante Steine geben dem rechten Straßenrand – von der ­Einmündung aus gesehen – einen eigenen Charakter.

Kein Bordstein

Einem im Ort verbreiteten Spitznamen für die Siedlung ist bereits zu entnehmen, wie man sich die Häuser vorstellen kann. Rein baulich wirken sie größer und hoch­­­wer­tiger als an manch anderer Stelle im Ort. Von der Straße aus hat man einen recht guten Blick auf einen markanten Kirchturm. Auf dem Albtrauf und auf einem grünen Meer aus Baumkronen kann sich das Auge dank der Lage am Hang ­aus­ruhen.

Aber das Sträßchen selbst braucht sich optisch nicht zu verstecken. Die geteerte Fahrbahn wird von Bändern aus helleren Steinen gesäumt. Auf der rechten Seite der kleinen Straße zieht sich ein Gehweg neben der Fahrbahn. Anders als an vielen anderen Orten hebt er sich nicht durch einen Bordstein von der Straße ab, sondern durch ein Band aus einer anderen Steinart – seinerseits eingerahmt von den helleren Steinen. Die Straße wird immer wieder durch helle Pflastersteine unterbrochen. Ein Parkplatz, der für die Besucher eines der Gebäude gedacht ist, hebt sich wiederum durch rote Steine ab, die in einem Schuppenmuster angelegt ­wurden.

Name des Gewanns gibt den Hinweis

Auch wenn die gesuchte Straße alles andere als lang ist, hat das keinen Einfluss auf ihren Namen – obwohl man das auf den ersten Blick meinen könnte. Aus dem Hauptamt der Gemeinde kommt der Hinweis, dass sich der Name des Sträßchens von dem des ehemaligen Gewanns ableitet, auf dem sie liegt.

Wer glaubt, die Straße erkannt zu haben, schreibt eine Mail mit dem Betreff „Straßenrätsel“ und dem Lösungswort an lokales@ez-online.de. Damit wir Sie im ­Gewinnfall benachrichtigen können, benötigen wir Namen, Adresse und Telefonnummer. Unter allen Einsendern werden 20 Gewinne verlost. Einsendeschluss ist jeweils fünf Tage nach Erscheinen des Rätsels. Die Auflösung von Folge 10 (10. September) lautet: Im Heppächer in Esslingen.

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