Zwei Tage nach der russischen Invasion hat sich Serkan Eren von Stuttgart aus mit zwei Lastern voller Hilfsgüter auf den Weg Richtung Ukraine gemacht. An der Grenze war erst mal Schluss. Foto: Cedric Rehman/Cedric Rehman

Der Stuttgarter Serkan Eren und seine Mitstreiter von Stelp brachen mit zwei Lastern voller Hilfsgütern in die Ukraine auf. Das Chaos hinter der Grenze erschwert ihre Arbeit. Der Einsatz ist aber nicht umsonst.

Stuttgart/Lwiw - Die Regale in der Apotheke am Stadtrand von Lwiw leeren sich in rasendem Tempo. Die Apotheker greifen schnell wie Roboterarme in einer Fabrik nach Pillenschachteln, Fläschchen, Tablettenblistern. Andere scannen pausenlos die Preise, während immer mehr Menschen den Raum der Apotheke füllen. Draußen bilden die Wartenden eine Schlange. Sie wollen sich eindecken, mit allem, was sie für eine unbestimmte Zeit an Arzneimitteln benötigen.