Am Max-Eyth-See kommen überwiegend junge Leute zusammen. Foto: Andreas Rosar

Am Wochenende haben sich erneut Hunderte von jungen Leuten am Max-Eyth-See in Stuttgart getroffen. Die Polizei löste die Treffen jedoch nicht auf.

Stuttgart - Als grüne Freizeitfläche in der Stadt ist der Max-Eyth-See seit Langem sehr beliebt. Seine Attraktivität könnte sich mit den jüngsten Restriktionen in der City und der Schließung der Freitreppe am Schlossplatz noch erhöht haben. Wiederholt ist es an den Wochenenden zu Aufläufen vor allem von jungen Menschen gekommen, auch am Samstag.

Laut der Stuttgarter Polizei waren am Samstagabend „einige Hundert“ Leute auf dem Gelände zwischen Mühlhausen und Hofen versammelt. Viel passiert sei aber nicht. Zwei Körperverletzungen habe man registriert. Und wegen der Massierung habe man „einzelne Personen“ angesprochen, so ein Sprecher. Weiter eingegriffen habe man nicht. Mehrere Streifenwagen waren im Einsatz. Aufgelöst, wie verschiedentlich behauptet wurde, habe die Polizei die Zusammenkunft aber nicht.

Platzverweise am Wochenende zuvor

Am Wochenende davor hatte die Polizei rund 400 junge Menschen am Max-Eyth-See des Platzes verwiesen, weil Anwohner sich wegen Lärms beschwert hatten. Besonders im Focus waren rund 100 Jugendliche im Bereich der Uferzeile des Bootsvereins bis hin zum Klassenzimmer am See gestanden. Aber schon diese Vorgänge hatte die Polizei nicht von sich aus öffentlich gemacht, weil es keine Sachbeschädigungen gegeben habe. Es sei auch nicht verboten gewesen, dass sich die jungen Leute dort aufgehalten haben. Gleiches gilt für das vorigen Wochenende.

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