Mit seinem Handyhalter für Fahrräder möchte Simon Josenhans soziale Projekte fördern und ein Social-Start-up gründen Foto: Roberto Bulgrin

Simon Josenhans hat ein mobiles Weltbild. Denn der Student an der Hochschule Esslingen hat einen Handyhalter für Fahrräder kreiert. Ethische Grundsätze, das Führen eines sinnvollen Lebens und nachhaltige Verantwortung sind dem 24-Jährigen heilig.

Esslingen - An der Hochschule Esslingen gelten zwei Währungen. Eine offizielle – der Euro. Und für Bachelor-Student Simon Josenhans und viele seiner Kommilitonen gibt es zudem eine weitere inoffizielle Zahlungskategorie - den Döner. Der Preis für diesen schmackhaften kleinen Fleischspieß ist der ultimative Gradmesser für alle Geldausgaben. Rechnet man mit einer durchschnittlichen Ausgabe von vier Euro pro Stück, dann wäre beispielsweise die Erfindung von Simon Josenhans etwas mehr als sieben Döner wert. Denn der 24-Jährige hat einen Handy-Halter für Fahrräder entwickelt, den er für 29 Euro auf den Markt bringt. Ziel ist aber nach Angaben des Maschinenbau-Studenten nicht, mit 30 Millionär zu sein oder bis zum Lebensende auf den Bahamas urlauben zu können: „Es geht nicht darum, immer noch mehr Profit anzuhäufen und immer noch mehr Geld aus der Erfindung zu ziehen.“ Er und seine beiden Mittüftler, Nadine Göbel und Luca Bross, wollen ihren Handyhalter in einer Flüchtlingswerkstatt in Deizisau produzieren lassen, sie streben ein soziales Unternehmertum an und wollen ein Social-Start-up gründen.

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