In den meisten Schulklassen gehören Corona-Selbsttests mittlerweile dazu. Foto: Jürgen Bach

Mehr als 1200 Menschen haben eine Petition von zwei Kinderärztinnen aus Fellbach unterzeichnet. Darin wird für alle Schüler die Möglichkeit auf Präsenzunterricht gefordert, Sport- und Bildungsangebote für junge Menschen sollten öffnen. Nun hat sich Susanne Eisenmann gemeldet.

Fellbach/Stuttgart - Ein Beispiel: Ein Vater berichtet der Kinder- und Jugendärztin Ruth Adam, dass seine 13-jährige Tochter stark unter dem Online-Unterricht leide. Die Jugendliche selbst sagt dazu nur: „Aber Leben geht vor.“ Der Medizinerin bereitet diese Aussage Sorgen: „Viele andere Bereiche bedeuten auch ‚leben’ – und nicht ausschließlich das Überleben in der Coronapandemie.“ Sie und ihre Kolleginnen gingen jeden Tag aus der Praxis mit dem Gedanken im Kopf: „Es muss etwas passieren.“ Und das würde nicht nur Kinder- und Jugendärzten, sondern allen so gehen, die mit jungen Menschen Tag für Tag zu tun hätten, sagt Ruth Adam.

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