An deutschen Schulen herrschen im Vergleich zu Korea noch moderate Verhältnisse in der Schule. Foto: dpa/Marijan Murat

Büffeln bis zum Umfallen. Südkorea liegt ganz weit vorne bei der Pisa-Studie. Den Preis dafür zahlt der Nachwuchs des Landes. Die Asiaten haben jedoch ihre Gründe, warum ihre Schüler teilweise Arbeitstage wie Spitzenmanager stemmen.

Seoul - Die quirlige 10-Millionen-Metropole Seoul kommt an einem Vormittag im Jahr zum Stillstand: Als am 14. November rund 500 Tausend südkoreanische Oberschüler zur Universitätseingangsprüfung antraten, öffneten die staatlichen Firmen und Börsenmärkte eine Stunde verspätet – damit die Pendler nicht die U-Bahnen und Busse zum Schulweg verstopfen. Während des 35-minütigen Hörverständnistests in Englisch wurde gar der Flugraum landesweit gesperrt. Und bereits Tage zuvor sind die buddhistischen Tempel mit besorgten Müttern gefüllt, die mit Räucherstäbchen und Kerzen für die Zukunft ihrer Kinder beten. Der neunstündige Prüfungsmarathon ist für einen jeden Südkoreaner der wohl entschiedenste Tag im Leben.

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