Eric Frenzel bricht im Ziel zusammen. Foto: dpa/Daniel Karmann

Erst Ein-, dann der Zusammenbruch: Aus der Quarantäne heraus startet der nordische Kombinierer im Teamwettbewerb. Er bekommt nicht einmal mit, dass die Deutschen Silber holen.

Zhangjiakou - Zu einer Staffel gehören vier Leute, natürlich auch bei den Kombinierern. Für das Bild der Gewinner des Teamevents, das kurz nach dem Zieleinlauf entstand, stellten sich jedoch nur drei Deutsche auf, die sich über Rang zwei freuten. Einer fehlte, wie auch bei der Siegerehrung. Sein Platz auf dem Podium blieb leer, dort lag das Olympiamaskottchen Bing Dwen Dwen. Nicht dabei ist tragischerweise jener Athlet gewesen, für den diese Winterspiele ein einziges Drama sind. Eric Frenzel war nach elf Tagen im Quarantäne-Hotel auf der Strecke erst ein- und nach seiner Fünf-Kilometer-Runde zusammengebrochen. „Ich habe eben erst erfahren, dass wir Silber geholt haben“, sagte er eine knappe halbe Stunde später, nachdem er sich erholt hatte, „ich bin überglücklich.“ Das galt auch für den Bundestrainer.

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