Menschen mit wenig Geld sollen genauso mobil sein wie alle anderen. Deshalb wollen die Linken ein Sozialticket für den ÖPNV. Foto: Bulgrin

Die Linken sind im gemeinderätlichen Sozialausschuss mit ihrem Antrag gescheitert, das Busfahren für Menschen mit schmalem Geldbeutel erschwinglicher zu machen.

Esslingen - Die Linken haben im Sozialausschuss des Esslinger Gemeinderats zwar viel Sympathie für ihren Antrag geerntet. Ihr Wunsch, Menschen mit schmalem Geldbeutel beim Busfahren mit einem „Sozialticket“ zu unterstützen und zudem alle Schüler und Azubis kostenlos zu ihrer Schule oder ihrem Ausbildungsbetrieb befördern zu lassen, scheiterte jedoch an den voraussichtlichen Kosten. Die schätzt die Verwaltung auf bis zu drei Millionen Euro – die dafür dann auch erforderliche zusätzliche Personalstelle noch nicht mit eingerechnet. „Nicht finanzierbar“, bedauerte Sozialbürgermeister Yalcin Bayraktar. Linke-Stadträtin Johanna Renz stimmte als einzige für ihren Antrag. Grüne und SPD enthielten sich, von CDU, Freien Wählern und FDP kam ein klares Nein. Rena Farquhar (FDP): „Wir bekommen ja gerade noch das Stadtticket finanziert. Und auch das nur, wie es derzeit aussieht, mit der Erhöhung der Grundsteuer.“

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