Desiree Amschl-Strablegg, die Leiterin der Palliativpflege im Vinzi-Dorf-Hospiz, besucht den Friedhof, auf dem die verstorbenen Bewohner begraben sind. Foto: Zeitenspiegel/Sascha Montag

Nicht allein auf der Parkpark, sondern medizinisch gut versorgt: Im Obdachlosenhospiz in Graz können Menschen am Rande der Gesellschaft in Würde sterben.

Graz - Sie waren verabredet. Doch Hans Mitterbacher ist nicht da. Seit mehr als einer Stunde warten eine Ärztin und zwei Pflegerinnen im kleinen Büro des Hospizes auf ihn. Mitterbacher weiß, dass er Visite hat, aber er geht spazieren. Spazieren, das heißt für ihn: früher oder später im Wirtshaus Zu den drei goldenen Kugeln zu landen, nur wenige Hundert Meter vom Hospiz entfernt. Dort trinkt er Bier und raucht.

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