Flugzeuge am Manfred-Rommel-Airport: Noch docken fast alle Jets an den Fluggastbrücken an. Die Flughafenbusse werden bei den jetzigen Flugzahlen kaum gebraucht. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Vielerlei Vorsichtsmaßnahmen sollen Flugreisen in Coronazeiten sicher machen. Trotzdem wird die Pandemie Langzeitfolgen für Geschäfts- wie auch auf für Urlaubsreisen haben, befürchten die Flughafenchefs.

Stuttgart - So hatten sich die Flughafenchefs die Halbjahresbilanz 2020 des Airports ursprünglich ganz und gar nicht vorgestellt. Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie steuert die Flughafengesellschaft in diesem Jahr nach Rekorderträgen in den Vorjahren auf ein deutlich zweistelliges Millionendefizit hin. Man sei aus himmlischen Höhen heruntergeholt worden und auf einem harten Boden der Tatsachen gelandet, sagte Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung, am Freitag bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz. Und seine Kollegin Arina Freitag meinte, man habe im März zunächst „nicht gedacht, dass das Elend noch steigerbar wäre, aber es war steigerbar“. Inzwischen sei die Talsohle durchschritten, glauben Freitag und Schoefer. Aber tiefer konnte es ja auch nicht mehr gehen als im April.

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