Weil er aktuell seinem Job nicht nachgehen darf, malt der Tätowierer Ioannis Kousidis große Wandbilder mit Acryl. Und er hat Gefallen daran gefunden.

Ostfildern - Bei „Meraki Tattoo“ brennt Licht. Elektronische Musik dringt irgendwo aus einer Box, und der Inhaber des Tattoostudios, Ioannis Kousidis, ist dabei, sich zu verewigen. Darf er im Lockdown doch gar nicht, oder? Darf er in diesem Fall schon, denn er bearbeitet nicht die Haut eines Kunden. Sondern eine Leinwand. Der 35-Jährige hat seine Nadeln gegen Pinsel getauscht. Weil er nicht tätowieren kann, malt er jetzt in Acryl. Und weil der Corona-Lockdown schon so lange geht, werden Ioannis Kousidis langsam die Wände knapp. Im Eingangsbereich des Studios hat der Grieche seinen Erstling aufgehängt, ein riesiges Bildnis von Alexander dem Großen. Im nächsten Raum sieht man Piratenschiffe, eine Figur aus dem Film „Predator“, das Porträt eines Mannes. Aktuell arbeitet er am Konterfei der Philippinerin Whang Od, der ältesten Tätowiererin der Welt.

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