Auf eine der Lagerhallen bei der Schleyerhalle kann die Stadt bei der Flüchtlingsunterbringung nicht verzichten. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Die Stadt hat keine Handlungsmöglichkeit, der Umgang mit russischen Kriegsdienstverweigerern ist noch nicht geregelt. Der Gemeinderat unterstützt die Verwaltung bei ihrem Vorgehen bei der Flüchtlingsunterbringung.

Anfang der Woche hatte Russlands Präsident Wladimir Putin im Krieg gegen die Ukrainer die Teilmobilmachung erklärt, wenige Tage später sind auch in Stuttgart die ersten Deserteure angekommen. Am Freitag sei eine „Gruppe junger Russen in der Jägerstraße aufgetaucht“, sagte Stadtsprecher Sven Matis. Das Gebäude in der Jägerstraße, wo das Ausländeramt und das Sozialamt Büros haben, ist eine Anlaufstelle für Flüchtlinge aus der Ukraine. Nur konnte die Stadt für die jungen Männer nichts tun, da der Umgang mit russischen Deserteuren noch nicht geregelt sei, erklärte Sozialbürgermeisterin Alexandra Sußmann (Grüne) am Montag im Sozialausschuss.

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