Nach dem Angriff auf eine Trauerfeier in Altbach kommen immer mehr Details ans Licht. Foto: Ines Rudel

Die Trauerfeier, bei der am Freitag in Altbach eine Handgranate explodiert ist, wurde wohl von Stuttgarter Polizisten beobachtet – aber offenbar griffen die Beamten nicht ein. Auch die Vorgehensweise des Landeskriminalamts wirft Fragen auf.

Die von einem 23 Jahre alten Iraner angegriffene Trauerfeier im beschaulichen Altbach bei Esslingen am vergangenen Freitag wurde von Stuttgarter Polizeikräften überwacht. Das ergaben Recherchen unserer Zeitung. Allerdings verließen die Polizisten offenbar fluchtartig den Tatort, als die Handgranate explodierte. Nach einem der Polizisten wurde zeitweise sogar als möglichem zweiten Tatverdächtigen gefahndet. Zudem soll das eigentlich zuständige Landeskriminalamt (LKA) zuvor eine technische wie menschliche Überwachung der Beerdigungsfeier im Vorfeld abgelehnt haben.

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